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Netzabdeckung Eplus

In Deutschland gibt es vier große Mobilfunkkonzerne, die ihr eigenes Mobilfunknetz haben. Dazu zählt unter anderem E-Plus. Wer per Handy mobil telefonieren oder per Handy oder Notebook im mobilen Internet surfen möchte, ist auf eine gute Netzabdeckung seitens des Mobilfunkbetreibers angewiesen. Das GSM-Netz von E-Plus ist sehr gut ausgebaut. Aber wie steht es mit der Netzabdeckung Eplus für die anderen Mobilfunkstandards - wie UMTS? Anfangs gab es fast überall in Deutschland bei jedem Mobilfunknetz Funklöcher. Mittlerweile hat sich das geändert. Telefonieren ist heute praktisch überall möglich, ohne dass Funklöcher zu befürchten sind. Ausnahmen bestätigen die Regel wie zum Beispiel innerhalb von Gebäuden. Die Netzabdeckung Eplus ist in allen Teilen Deutschlands ausreichend für das Telefonieren. In punkto mobiles Internet sieht es da schon anders aus. Das UMTS-Netz von E-Plus ist in ländlichen Regionen kaum verfügbar. E-Plus hat auch schon in mehreren Interviews öffentlich darauf hingewiesen, dass das UMTS-Netz nur unzureichend ausgebaut ist. Dies soll sich aber ändern. E-Plus wird praktisch durch die anderen Mobilfunkkonzerne dazu gezwungen, das Netz weiter auszubauen. E-Plus bietet bereits die nötige Hardware für das Surfen per HSDPA an, aber HSDPA-Tarife werden leider noch nicht angeboten. Derzeit kann mit E-Plus nur mit UMTS-Geschwindigkeit im Internet gesurft werden. Um wettbewerbsfähig bleiben zu können, wird der Mobilfunkbetreiber in Zukunft das UMTS-Netz auf HSDPA umrüsten. Zum Mobilfunkstandard LTE, mit dem Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s erreicht werden können, möchte sich das Unternehmen noch nicht äußern. E-Plus baut das UMTS-Netz nun vorrangig in ländlichen Regionen aus. Der Mobilfunkkonzern konzentrierte sich vorerst darauf eine gute Sprachqualität zur Verfügung zu stellen. Schließlich sollten die Kunden während des Telefonierens nicht in Funklöchern stecken. Somit kamen Konkurrenz-Mobilfunkunternehmen E-Plus zuvor und brachten die ersten UMTS-Tarife auf den Markt. Ein verhältnismäßig kluger Schachzug von E-Plus, wenn man bedenkt, dass eine UMTS-Basisstation heute viel günstiger erhältlich ist, als noch vor einigen Jahren. Des Weiteren verbrauchen die neuen UMTS-Basisstationen weniger Strom. Es dürfte nur noch wenig Zeit in Anspruch nehmen, bevor die Netzabdeckung Eplus auch für HSDPA ausreicht und die ersten HSDPA-Tarife angeboten werden.

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